Hochzeitsbilder an der Tüschenbroicher Mühle

Edith und Sebastian feierten, nach der kirchlichen Hochzeit im Wallfahrtsort St. Mariä Heimsuchung Hehn , an der Tüschenbroicher Mühle in Wegberg. Hierzu möchte ich erwähnen, dass ich in den Jahren zuvor, beide Schwestern bei der Hochzeit begleiten dürfte.

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung

Inmitten von Bäumen und Rhododendron-Büschen liegt im Hehner Ortskern die Kirche St. Mariä Heimsuchung. Gemeinsam mit der Marienkapelle, der Marienstatue und den Grottenanlagen bildet Sie einen herrlichen Ort der Ruhe und der Einkehr.

Im Inneren fällt dem Besucher sofort die einladende Weite der Kirche auf. Das Ensemble aus Hauptschiff, Oktogon und Apsis wird durch zahlreiche bunte Glasfenster erhellt, die besonders die Altarinsel hervorheben, welche bis ins Oktogon ragt.

Die einzigartige Atmosphäre der Ruhe und Stille, die die Kirche St. Mariä Heimsuchung prägt, fasziniert jeden Pilger und Besucher immer wieder aufs Neue.

Viele weitere bau- und kunsthistorische Informationen rund um unsere Kirche finden Sie im eigens aufgelegten Prospekt, den wir Ihnen am Fuß der Seite als kostenlosen PDF-Download anbieten.

Tüschenbroich

ist ein Ortsteil der Mittelstadt Wegberg im Kreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Tüschenbroich liegt südwestlich der Stadt Wegberg im Bereich der fluviatilen Sedimente der Schwalm-Nette-Platte, einer Teillandschaft des Niederrheinischen Tieflandes und im internationalen Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Überregional bekannt ist es durch die Tüschenbroicher Mühle, einem beliebten Ausflugsrestaurant, das am Tüschenbroicher Weiher und Schloss Tüschenbroich liegt. Der Ort liegt in einem schwach ausgeprägten Tal eines der Schwalmzuflüsse, der aber heute weitgehend verrohrt ist und erst am Ende des Dorfes zu Tage tritt.

In der Mitte des Weihers befindet sich eine von Bäumen überwachsene Motte aus karolingischer Zeit. Urkundlich wurde die Siedlung erstmals als Thuschinbroc 1172 erwähnt. Tüschenbroich gehörte zu Wassenberg und später zum Herzogtum Jülich. Hier bildete es eine Unterherrschaft, die sich im Besitz wechselnder Adelsfamilien befand. 1624 kaufte Franz von Spiering die Unterherrschaft Tüschenbroich zum Preis von 24.200 Reichstalern. Nachdem die ursprüngliche Burganlage im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde, ließ er das heutige Wasserschloss erbauen. Es bildete mit Mühle und Ulrichskapelle den Mittelpunkt der Tüschenbroicher Herrschaft. Bis zum Einmarsch der französischen Revolutionstruppen 1794 verblieb das Dorf im Eigentum dieser Familie.

Nach 1794 wurde Tüschenbroich mit dem jülichschen Wegberg zu einer Gemeinde zusammengefasst. Diese wurde 1801 durch den Frieden von Lunéville Bestandteil Frankreichs und lag im Kanton Erkelenz, Département de la Roer.

1815 gelangten beide Ortsteile an Preußen, aber erst 1820 wurden sie zur Bürgermeisterei Wegberg vereint. 1876 wurde das Schloss nach starken Sturmschäden erneuert.

Im Ortsnamen ist die Präposition tuschen (= zwischen, mitten darin) enthalten. Das Wort -broich bedeutet Bruch (=Moor, Sumpf) und wird mit langem „O“ gesprochen: [ˈbʁoːχ] (Dehnungs-i). Der Name wird verständlich, wenn man die topographische Lage (siehe oben) bedenkt.